Wie kann man Heuschnupfen behandeln, was hilft?

Themenübersicht > Gesundheit     Veröffentlicht von: Gabriel -  23. September 2011

Anmerkungen: So vielfältig wie die Ursachen für Heuschnupfen, sind auch die Behandlungsmethoden. Das Problem ist, dass ein Medikament was bei dem einem hilft, bei einem anderen gar nicht anschlägt oder das gleiche Medikament von einem Jahr auf das nächste nicht mehr wirkt. Da hilft nur viel Geduld und ausprobieren.
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Grundsätzlich sollten Allergiker darauf achten, ihr Umfeld so Pollenfrei wie möglich zu gestalten, gerade das Nachtquartier und hier vor allem das Bettzeug und das Kopfkissen. Die Pollen, die sich tagsüber in den Haaren verfangen haben, gelangen in das Kopfkissen und von dort in die Nase und lösen so den Heuschnupfen aus. Daher am Besten abends immer Haare waschen und Bettwäsche oft wechseln.
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Bewährtes Mittel bei Heuschnupfen sind Antihistaminika wie Lorano und Cetrizin. Diese blockieren die Zellen im Körper, welche sonst auf die Pollen reagieren und stellen diese ruhig. Eine Tablette am Tag kann je nach Schweregrad des Heuschnupfens schon beschwerdefrei machen. Die Nebenwirkungen sind vereinzelt leichte Müdigkeit und Schlappheit.
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Ebenfalls bewährt, aber durchaus bedenklich von den Nebenwirkungen her ist die Cortisiondepotspritze. Sie wirkt recht gut über einen längeren Zeitraum. Jedoch hat der Wirkstoff Cortison die bekannten Nebenwirkungen.
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Präventiv kann man bevor die nächste Heuschnupfenperiode kommt eine Hypersensibilisierung machen. Dabei werden einem über einen längeren Zeitraum Allergene gespritzt, damit sich der Körper daran gewöhnt. Die Methode ist sehr erfolgreich, Nebenwirkungen sind allerdings typische Heuschnupfen Symptome kurz nach dem spritzen.
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