Wie kann ich Rosenkrankheiten bekämpfen?

Themenübersicht > Gesundheit     Veröffentlicht von: Gabriel -  1. Dezember 2011

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Rosen sind sehr anfällig für Krankheiten. Schon beim Erwerb sollten Sie sie auf offensichtliche Krankheitsanzeichen wie zum Beispiel abgestorbene Triebe oder gelbe Blätter achten.
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Vorbeugen kann man, indem man die Rosen an einem sonnigen Plätzchen einpflanzt, sie zwei Mal im Frühjahr düngt sowie nur nahe der Wurzeln und nicht über die Blüten gießt.
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Zu den häufigsten Schädlingen der Rose zählen die Blattläuse, die Spinnmilben und die Rosenzikade. Den Befall erkennt man an den Fressspuren an Blättern und Trieben. Die beschädigten Pflanzteile entsorgen Sie auf dem Hausmüll, denn an diesen können sich auch Eier bzw. Larven des Ungeziefers befinden.
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Gegen Blattläuse helfen beispielsweise kleingehackte Zwiebeln, die mit heißem Wasser aufgegossen wurden. Die Zwiebelbrühe lassen Sie auskühlen und spritzen Sie dann auf die Rosenblätter.
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Ein Gemisch aus Ackerschachtelhalmen und heißem Wasser tötet die Spinnmilben ab.
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Die Rose wird mit einer Brühe aus Brennnesseln und kochend heißem Wasser von Rosenzikaden befreit. Sobald das Gemisch abgekühlt ist, einfach die Pflanze damit besprühen.
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Viel schwerer lassen sich Pilzkrankheiten wie beispielsweise Sternrußtau behandeln. Gießen Sie Rosen nur am Stamm, das Wasser nicht über die Blüten laufen lassen. Sofort alle betroffenen Blätter und Äste entfernen sowie die Triebe zurückschneiden. Danach die Pflanze mit einem sogenannten Fungizid besprühen. Diese Behandlung mindestens zwei Mal alle 14 Tage wiederholen.
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