Was tun bei einem Todesfall in der Familie?

Themenübersicht > Gesundheit     Veröffentlicht von: Gabriel -  7. Dezember 2011

Schwierigkeit: leicht
Anmerkungen: Ein Todesfall in der Familie nimmt die Hinterbliebenen immer mit. Bei einem so erschütternden Ereignis haben Sie den Anspruch auf einen Sonderurlaub, um den Tod Ihrer geliebten Person verarbeiten zu können. Wie Sie nun den Sonderurlaub bei einem Todesfall beantragen können, zeigt Ihnen die folgende Anleitung
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Jeder Mensch geht anders mit seiner Trauer um. In einem Todesfall brauchen Sie jedoch in jedem Fall genügend Zeit, um über das dramatische Ereignis nachdenken zu können. Dabei steht Ihnen laut Gesetz eine bezahlte Freistellung von Ihrer Arbeit zu, solange Sie unverschuldet an der Arbeitsleistung gehindert sind.
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Dieser so genannte Sonderurlaub steht Ihnen aber nur dann zu, wenn Sie in der Tat auch arbeiten. Falls Sie sich zum Zeitpunkt des Todes jedoch in Elternzeit oder im Wehrdient befinden, können Sie dieses Recht nicht in Anspruch nehmen. Auch wenn Sie sich gerade im Jahresurlaub befinden, können Sie diese Regelung nicht nutzen.
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Dabei sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass Sie den Sonderurlaub nicht nur bei einem Todesfall, sondern auch der eigenen Hochzeit, der Geburt Ihres Kindes oder der Kinderbetreuung wegen Erkrankung des Kindes sowie Wegeunfall und Umzug nutzen können.
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Um nun die Beerdigung zu planen und den Trauerfall zu verarbeiten, erhalten Sie in der Regel bis zu fünf Tage Urlaub. Jedoch ist ein Todesfall kein Ereignis, dass Sie dazu berechtigt, beispielsweise 14 Tage auf der Arbeit zu fehlen.
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Haben Sie nun den Sonderurlaub erhalten, sollten Sie sich nur noch auf sich und Ihre Familie konzentrieren.
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